Iman Issa, Heritage Studies #21, 2016, Blackened wood, Vinyl Text, Installationsansicht (Detail), Courtesy die Künstlerin

Iman Issa

18. NOVEMBER 2017 - 28. JANUAR 2018

Die künstlerischen Arbeiten von Iman Issa (*1979 in Kairo, EGY, lebt in New York, USA) beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Assoziation und  individueller Erfahrung. Mit den Mitteln der Installation, Skulptur, Video,  Fotografie und Text untersucht sie insbesondere das Verhältnis von Geschichte, Sprache und Objekt zueinander. In fortlaufenden Studien nutzt Issa eine Vielzahl von Formen, Materialien und Strategien, um einerseits die Dinge  wesentlich zu dekonstruieren und andererseits fehlende Subtexte,  Vorstellungen und Erzählungen sichtbar werden zu lassen. Ihre jeweilige Quelle offenbart die Künstlerin nicht. Doch Beschreibungen und Beschriftungen der originalen Werke sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. »Material« (2010-12) basiert auf dem Verhältnis von Material und Funktion einer Skulptur. Eine  Auswahl an Werken der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Titel aus einzelnen Wörtern bestand, bildet den Ausgangspunkt in »Lexicon« (seit 2012). »Heritage Studies« (seit 2015) beschäftigt sich mit der Erforschung unseres  kulturellen Erbes und der Nutzung von Geschichte. Die skulpturalen Neuinterpretationen von Iman Issa untersuchen den Akt der Wahrnehmung selbst und fragen nach der Bedeutung historischer Artefakte für die Gegenwart.

Zur Ausstellung erscheint eine 28-seitige Broschüre (Deutsch/Englisch).