Shilpa Gupta, Unnoticed, 2016, Detail, Courtesy Galleria Continua / Le Moulin, San Gimignano / Beijing / Les Moulins / Habana

Shilpa Gupta, 1:2138, 2017, Detail, Foto: Tom Callemin, Courtesy Galleria Continua / Le Moulin, San Gimignano / Beijing / Les Moulins / Habana
Shilpa Gupta, Untitled, 2017, Installationsansicht, Kiosk Gent, Belgien, Foto: Tom Callemin, Courtesy Galleria Continua / Le Moulin, San Gimignano / Beijing / Les Moulins / Habana
Shilpa Gupta, Map Tracing # 1 -BE, 2017, Installationsnsicht, Kiosk Gent, Belgien, Foto: Tom Callemin, Courtesy Galleria Continua / Le Moulin, San Gimignano / Beijing / Les Moulins / Habana

Shilpa Gupta

29. APRIL – 16. JULI 2017

Shilpa Gupta zählt zu den bedeutendsten, zeitgenössischen KünstlerInnen Indiens, deren Werke international präsentiert werden. Sie arbeitet in jeweils wechselnden Medien, darunter Video, Fotografie, Skulptur, Performance und Sound. Gupta untersucht wie Personen und deren Erfahrungen durch Orte, Gegenstände, aber auch von Prozessen der Klassifikation, Beschränkung, Zensur und Sicherheit geformt werden. Über diesen komplexen Ansatz eröffnet ihr Werk einen emotionalen Zugang und intensiven Dialog mit dem Publikum. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland wird die Künstlerin neue Werke entwickeln und einen Einblick in ihre fortlaufende Beschäftigung mit der Region zwischen Indien und Bangladesh geben. Eine wesentliche Rolle werden dabei die sozioökonomischen Auswirkungen des 4000-Kilomter langen Grenzzauns zwischen beiden Ländern und seine Bedeutung für den Alltag der lokalen Bevölkerung spielen.

Shilpa Gupta, geboren 1976 in Mumbai (IND), lebt und arbeitet ebenfalls dort. In den vergangenen Jahren waren unter anderem Einzelpräsentationen von ihr im Rahmen der 56. Venedig Biennale (2015, zusammen mit Rashid Rana), im Kiran Nadar Museum of Art in Neu Dehli (IND), im Kunstnemes Hus in Oslo (NO) (beide 2014), in der Galerie TaxiPalais in Innsbruck (AT) (2013) sowie im Arnofilini in Bristol (UK) (2012). Die Künstlerin war zudem in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem auf der 12. Havana Biennial (CU), auf der Göteborg International Biennial for Contemporary Art in Gothenburg (SE), bei SALT in Istanbul (TR), im Queens Museum in New York (USA) sowie im Iranischen Pavillon auf der Venedig Biennale (IT) (alle 2015).

Kurator: Thomas Thiel

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit KIOSK (Gent, Belgien) und Centre d’Art Contemporain La Synagogue de Delme (Delme, Frankreich). Es erscheint eine 28-seitige Broschüre (Deutsch-Englisch).

Die Ausstellung wird gefördert von der Kunststiftung NRW