
Die erste Fremde, Videostill, 2011, © Thomas Henke und Oliver Held
ÖFFNUNGSZEITEN
Samstag, 27. August 2011, 18 - 21 Uhr
Sonntag, 28. August 2011, 12-19 Uhr
Montag, 29. August 2011, 12-19 Uhr
DISKUSSION
So, 28. August 2011, 16 Uhr
»Wie Fremdes vertraut wird: Gelingende Übergänge von der Familie in die Kindertagesstätte«
Diskussion mit WissenschaftlerInnen, PädagogInnen und Eltern.
PUBLIKATION
Cornelia Giebeler, Thomas Henke: Die erste Fremde. Kleinstkinder im Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte. Barbara Budrich Verlag, Opladen, August 2011, ISBN: 978-3-86649-446-6
Die erste Fremde
27. August – 29. August 2011
ERÖFFNUNG: SAMSTAG, 27. AUGUST, 18 UHR
Die »erste Fremde« steht in dieser Präsentation als Metapher für die Konstellationen von Macht und Raum in der Welt der Kindertagesstätten (Kita). Filmische Interviews mit Eltern und Experten sowie mehrkanalige Kompositionen betrachten inneres und äußeres Fremd-Sein sowie den Prozess des Vertraut-Werdens in einer für alle Beteiligte existenziellen Übergangssituation.
Der Aufbruch des kleinen Kindes in die institutionalisierte Welt der Bildung und Erziehung wird auf unterschiedlichen Ebenen mit experimentellen Verfahrensweisen – in der Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst – bearbeitet. Mit Hilfe des Mediums Video werden Bildungsprozesse von Raum, Geschlecht und Interaktion im Übergang von der Familie zur Kita dokumentiert und gleichzeitig interpretiert.
Das Projekt wurde im Sommersemester 2011 von Prof. Cornelia Giebeler (Soziologie/Pädagogik der Kindheit) und Prof. Thomas Henke (Neue Medien) sowie Studierenden der FH Bielefeld (Fachbereich Sozialwesen, Masterstudiengang Angewandte Sozialwissenschaften) gemeinsam entwickelt. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einer Dokumentation dieser filmischen Betrachtung und weiterführenden Essays und Analysen.
Die Ausstellung im Bielefelder Kunstverein ist eine Kooperation mit der FH Bielefeld im Rahmen der GENIALE 2011. Das Projekt wird realisiert aus Mitteln der Frauen- und Geschlechterforschung FH Bielefeld und Forschungsgeldern des Fachbereichs Sozialwesen.